Tag-Start prüfen
Lädt das Google-Tag bereits beim ersten Seitenaufruf oder erst nach einer aktiven Freigabe?
Beide Varianten verarbeiten Consent-Signale, unterscheiden sich aber an einem entscheidenden Punkt: Beim Basic Consent Mode laden Google-Tags erst nach einer Freigabe. Beim Advanced Consent Mode werden sie vorher geladen und können bei verweigerter Einwilligung Cookieless Pings senden.
Der zentrale Unterschied liegt im Tag-Start: Beim Basic Consent Mode laden Google-Tags erst nach einer passenden Einwilligung. Beim Advanced Consent Mode sind die Tags schon vor der Entscheidung aktiv und können bei verweigertem Consent Cookieless Pings an Google senden.
Beim Basic Consent Mode verhindert die Consent-Lösung, dass Google-Tags vor der Interaktion mit dem Banner geladen werden. Ohne Einwilligung werden laut Google keine Daten übertragen – auch nicht der abgelehnte Consent-Status.
Beim Advanced Consent Mode laden die Google-Tags bereits beim Seitenaufruf. Sie erhalten zunächst einen verweigerten Status und senden sogenannte Cookieless Pings. Google beschreibt als Vorteil eine werbetreibendenspezifische Modellierung anstelle eines allgemeinen Modells.
Die technische Bezeichnung sagt noch nichts über die rechtliche Zulässigkeit im Einzelfall aus. Entscheidend sind unter anderem der tatsächliche Datenfluss, die Zwecke, die eingesetzten Dienste und die anwendbaren Rechtsgrundlagen. ConsentBoost positioniert sich bewusst für den datensparsamen Basic-Ansatz.
Nicht die Produktbezeichnung, sondern das beobachtbare Verhalten der Website ist für die Einordnung entscheidend.
Lädt das Google-Tag bereits beim ersten Seitenaufruf oder erst nach einer aktiven Freigabe?
Entstehen vor der Entscheidung Requests an Google, und welche Parameter werden dabei tatsächlich übertragen?
Halten Sie Einbindung, Consent-Zuordnung und Prüfergebnis nachvollziehbar fest und bewerten Sie diese für Ihren Anwendungsfall.
Die Übersicht folgt der offiziellen Beschreibung von Google. Produktkonfigurationen und Plattformverhalten können sich ändern und sollten regelmäßig geprüft werden.
| Merkmal | Basic Consent Mode | Advanced Consent Mode |
|---|---|---|
| Laden der Google-Tags | Erst nach der passenden Einwilligung | Bereits beim Seitenaufruf |
| Vor der Einwilligung | Keine Datenübertragung an Google | Consent-Status und Cookieless Pings können gesendet werden |
| Bei Ablehnung | Google-Tags bleiben blockiert | Tags passen ihr Verhalten an den verweigerten Status an |
| Modellierung laut Google | Allgemeines Modell | Werbetreibendenspezifisches Modell |
| ConsentBoost-Ansatz | Unterstützt und bewusst eingesetzt | Nicht als Betriebsmodus eingesetzt |
ConsentBoost bezeichnet Advanced Consent Mode nicht pauschal als rechtswidrig.
Die Seite beschreibt transparent, dass Advanced vor einer Freigabe Datenübertragungen vorsieht.
Websitebetreiber sollten die konkrete Implementierung und ihre Rechtsgrundlagen fachlich prüfen lassen.
Auch beim Basic Consent Mode müssen Bannertexte, Kategorien und nachgelagerte Tags korrekt konfiguriert sein.
Technische Zusammenhänge verständlich erklärt und klar von der rechtlichen Einzelfallbewertung abgegrenzt.
Nein. Nach einer Freigabe lädt das Google-Tag und erhält die vorgesehenen Consent-Signale. Ohne Freigabe bleibt es vollständig blockiert.
Aus der technischen Produktbezeichnung folgt keine pauschale rechtliche Bewertung. Der konkrete Datenfluss und die Rechtsgrundlagen müssen für die jeweilige Website geprüft werden.
Der Basic-Ansatz verhindert eine Datenübertragung an Google vor der passenden Einwilligung und folgt damit einer besonders datensparsamen technischen Linie.
Google beschreibt für Basic eine allgemeine Modellierung und für Advanced eine werbetreibendenspezifische Modellierung. Diese Abwägung sollte nicht mit einer rechtlichen Freigabe verwechselt werden.
Die Einordnung basiert auf den verlinkten Primärquellen. Stand: 6. September 2026. Produktdokumentationen und Rechtslagen können sich ändern.
Vertiefen Sie die angrenzenden Funktionen und technischen Grundlagen.
ConsentBoost verbindet Ihre Bannerentscheidung mit Google Consent Mode v2 und vorherigem Blocking bekannter Google-Ressourcen.