UET-Signal aktivieren
Die Microsoft-Funktion wird für die betreffende Domain eingeschaltet und der Marketing-Kategorie zugeordnet.
ConsentBoost verbindet die Marketing-Entscheidung mit dem Microsoft UET Consent Mode. Der Status ad_storage wird früh auf denied gesetzt und nach einer Einwilligung auf granted aktualisiert – abgestimmt auf die technische Kontrolle des UET-Tags.
Microsoft UET Consent Mode übermittelt dem Universal Event Tracking den Status ad_storage. denied steht für eine fehlende Marketing-Freigabe, granted für eine erteilte Einwilligung; das Signal und der tatsächliche Start des UET-Tags müssen jedoch getrennt betrachtet werden.
Universal Event Tracking, kurz UET, misst Aktionen auf einer Website für Microsoft Advertising, das häufig noch unter dem früheren Namen Bing Ads gesucht wird. Der Consent-Status steuert dabei die werbebezogene Speicherung.
Ohne explizite Konfiguration kann UET je nach Region und Plattformverhalten einen unerwünschten Ausgangszustand verwenden. ConsentBoost legt deshalb bei aktivierter Funktion früh denied fest und aktualisiert den Status anhand der gespeicherten Marketing-Entscheidung.
Für einen Basic-Ansatz muss zusätzlich sichergestellt werden, dass der eigentliche UET-Tag vor der Einwilligung nicht ausgelöst wird. Consent-Signal und Tag-Blocking sind zwei getrennte technische Aufgaben, die gemeinsam geprüft werden sollten.
ConsentBoost stellt das Signal bereit; die Einbindung des UET-Tags entscheidet zusätzlich darüber, wann die Microsoft-Ressource tatsächlich lädt.
Die Microsoft-Funktion wird für die betreffende Domain eingeschaltet und der Marketing-Kategorie zugeordnet.
Der Tag wird so eingebunden, dass er bei einem Basic-Setup erst nach Marketing-Freigabe startet.
Requests und ad_storage werden vor der Auswahl, nach Ablehnung, nach Zustimmung und nach einem Widerruf geprüft.
Die Tabelle beschreibt die von ConsentBoost gesetzten Signale. Ob der UET-Tag selbst lädt, hängt zusätzlich von seiner Einbindung und den wirksamen Blocking-Regeln ab.
| Besucherzustand | ad_storage | Erwartete technische Behandlung |
|---|---|---|
| Noch keine Entscheidung | denied | Bei Basic bleibt der UET-Tag blockiert. |
| Marketing abgelehnt | denied | Keine Marketing-Freigabe; der Tag bleibt beim Basic-Setup inaktiv. |
| Marketing akzeptiert | granted | UET kann passend zur Freigabe gestartet werden. |
| Marketing widerrufen | denied | Der Status wird zurückgenommen; das weitere Tag-Verhalten muss im Setup geprüft werden. |
Microsoft empfiehlt, ad_storage auf jeder Seite mit granted oder denied zu übermitteln.
Für Basic Consent Mode darf der UET-Tag nicht bereits vor der Freigabe durch ein Plugin oder einen Tag Manager starten.
Direkte Tags, Google-Tag-Manager-Container und Plattform-Plugins können unterschiedliche Einbindungswege verwenden.
Der UET Tag Helper und die Browser-Netzwerkanalyse ergänzen sich bei der Prüfung.
Die rechtliche Verantwortung für den konkreten Einsatz verbleibt beim Websitebetreiber.
Technische Zusammenhänge verständlich erklärt und klar von der rechtlichen Einzelfallbewertung abgegrenzt.
Der Parameter teilt Microsoft Advertising mit, ob werbebezogene Speicherung entsprechend der Besucherentscheidung freigegeben oder verweigert ist.
Nein. ad_storage ist zunächst ein Signal an UET. Für Basic Consent Mode muss der Tag zusätzlich bis zur Einwilligung am Start gehindert werden.
ConsentBoost aktualisiert den zugeordneten Signalstatus wieder auf denied. Zusätzlich sollte geprüft werden, wie die konkrete UET-Einbindung bereits gestartete Ressourcen und Speicher behandelt.
Kontrollieren Sie den asc- beziehungsweise Consent-Status mit dem Microsoft UET Tag Helper und prüfen Sie parallel die tatsächlich ausgelösten Netzwerkrequests im Browser.
Die Einordnung basiert auf den verlinkten Primärquellen. Stand: 6. September 2026. Produktdokumentationen und Rechtslagen können sich ändern.
Vertiefen Sie die angrenzenden Funktionen und technischen Grundlagen.
Aktivieren Sie das UET-Signal für Ihre Domain und prüfen Sie Signalstatus und Tag-Blocking in einem gemeinsamen Ablauf.